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Gewichtsreduktion..... Wie kann das erfolgreich funktionieren?

Etwa zwei Drittel der Menschen in unseren Breiten leiden an Übergewicht. Viele wollen ihre überschüssigen Pfunde los werden, scheitern allerdings nicht zuletzt am Jojo-Effekt.

Doch warum sind so viele Menschen übergewichtig?

Eine einheitliche Antwort auf diese Frage gibt es leider nicht und es wird sie in der Zukunft auch nicht geben. Vielmehr muss, meiner Meinung nach, hinterfragt werden, wie sich die Betroffenen ernähren und wie schnell sie zunehmen.

Einige berichten dass sie trotz geringer Nahrungsaufnahme an Gewicht zulegen (sog. schlechte Nahrungsverwerter). Andere hingegen beklagen ein ständiges Hungergefühl, das sie dazu zwingt, ständig essen zu müssen und damit weiter zuzunehmen, usw.

Biochemische Marker steuern unsere Ess- und Verwertungsmustern

Was die meisten Betroffenen (und leider auch Ärzte/ Heilpraktiker) nicht wissen, ist die Tatsache, dass die verschiedenen Ess- und Verwertungsmuster von Übergewichtigen durch zahlreiche biochemische Parameter gesteuert werden, die zuallererst durch entsprechende Laboruntersuchungen identifiziert werden müssen. Erst wenn diese Parameter ermittelt werden, können z.B. Produkte aus der Naturheilkunde empfohlen werden, die korrektiv auf die einzelnen Parameter wirken. Zu diesen Parametern gehören z.B. folgende Hormone/ Neurotransmitter/ Aminosäuren:

1. Cortisol: Ist unser wichtiges Stresshormon. Cortisol wird in den Nebennierenrinden gebildet und macht den Organismus resistent gegen jede Form von Stress. Es steigert den Blutzuckerspiegel und wirkt somit Hungerattacken entgegen. Bei vielen Übergewichtigen liegen Störungen des Cortisolspiegels vor.

2. Insulin: Ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse. Es schleust Glukose in die Zellen. In den meisten Fällen von Übergewicht liegt eine erhöhte, prädiabetische Insulinproduktion. Die Folge davon ist eine ständige Unterzuckerung, die nur durch zusätzliche Nahrungsaufnahme behoben werden kann.

3. Glucagon: Ist ebenfalls ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Es gilt als ein Gegenspieler (Antagonist) des Insulins.

4. Thyroxin T3/T4: Werden von der Schilddrüse produziert und steuern die Verbrennung der aufgenommenen Nahrungsmitteln in den Metochondrien. In den meisten Fällen von Übergewicht liegt eine verminderte Verbrennungsleistung (eine subtile Schilddrüsenunterfunktion) vor. Mehr zu diesem Thema finden Sie HIER.

5. Serotonin: Serotonin ist ein wichtiger Neurotransmitter (Botenstoff) im Gehirn und ist an der Regulierung des Appetits beteiligt. Ein Serotoninmangel im Gehirn (wie bei vielen Übergewichtigen vorkommt) macht sich durch Heißhungerattacken, insbesondere auf Kohlenhydrate, bemerkbar.

6. Adrenalin: Ist ein Hormon, das von dem Nebennierenmark produziert wird. Ähnlich wie das Cortisol macht Adrenalin den Organismus stressresistent. Es steigert (als Hauptantagonist) des Insulins den Blutzuckerspiegel. Sowohl ein Adrenalinmangel als -überschuss können Übergewicht verursachen.

7. Somatotropin (Wachstumshormon STH): Dieses Hormon aus dem Hypophysenvorderlappen verbrennt Fett und baut Muskelmasse auf. Ein Mangel an diesem Hormon kommt bei adipösen Patienten vor.

8. Carnitin: Carnitin ist Aminosäure, die bei der Fettverbrennung im den Metochondrien eine entscheidende Rolle spielt. Die Bestimmung dieser Aminosäure im Blut ist wichtiger Bestandteil einer Gewichtsreduktion.

Zu den erwähnten 8 Körperarametern sind noch weitere Parameter (ca. 30), die im Rahmen einer Gewichtsreduktion bestimmt werden sollten.

Der Drei-Stufenplan zur Gewichtsreduktion

Im meiner Gesundheitsberatung empfehle ich die folgende Vorgehensweise zur langfristigen Gewichtreduktion, die aus den drei folgenden Stufen besteht:

  1. Zuerst ermittle ich mit Ihrer Hilfe Ihr Ess- und Verwertungsmuster (schlechter Verwerter, Heißhunger-Typ... etc).
  2. Nach der Ermittlung Ihres Ess- und Verwertungstyps informiere ich Sie darüber, welche biochemischen Parameter (Hormone, Neurotransmittern, Enzyme, Vitamine) durch schulmedizinische Labortests oder moderne naturheilkundliche Verfahren bestimmt werden sollen.
  3. Nach der Auswertung dieser Parameter informiere ich Sie über nebenwirkungsfreie Produkte aus der Naturheilkunde, die diese Parameter (und somit Ihr Ess- und Verwertungsverhalten) korrigieren können.

Mit dieser Methode können Sie durch die Korrektur Ihres Ess- und Verwertungsmusters Ihr Gewicht reduzieren und langfristig halten ohne den berühmten Jojo-Effekt zu fürchten.

Übergewicht und Stress

Lang anhaltender Stress verursacht Übergewicht, v.a. am Bauch (beim Man) und an den Hüften (bei der Frau). Der Grund dafür ist relativ einfach: Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin mobilisieren wichtige Nährstoffe (Glukose, Aminosäuren, Fette) aus den Depots und stellen sie dem Körper zur Verfügung (die Klasse Kampf- oder Fluchtreaktion beim Treffen mit einem Säbelzahntiger). Da wir aber diese zur Verfügung gestellten Nähstoffe nicht verbrennen (kein Kampf oder Flucht), lagert der Körper diese Stoffe als Fett in den klassischen Fettdepots (Bauch bzw. Hüfte). Menschen, die unter Dauerstress leiden, haben dünne Extremitäten und einen runden Bauch. Wie Sie die Stressantwort Ihres Körpers optimieren können, lesen Sie HIER.

Übergewicht und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Neueste wissenschaftliche Studien aus mehreren Ländern zeigen übereinstimmend einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und subtilen Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Diese Unverträglichkeiten verlaufen meist mild und werden daher von den Betroffenen nicht wahrgenommen. Als Beispiel dafür ist das vermeintlich sehr gesunde Vollkornbrot zu nennen. Viele Menschen wollen für ihre Gesundheit etwas tun und greifen zum Vollkornbrot als vermeintlich gesündere Alternative zu Weißbrot. Leider können ca. 30 % der Menschen in Deutschland aufgrund genetischer Faktoren das Vollkornbrot nicht verwerten. Diese Menschen belasten ihre Gesundheit massiv und nehmen damit zu.

Ich informiere Sie in meiner Gesundheitsberatung, welche Nahrungsmittel von Ihrem Körper nicht toleriert werden und damit eine negative Rolle auf Ihr Übergewicht spielen können. Nährere Informationen zu diesem Thema finden Sie in meinem separaten Beitrag: "Nahrungsmittelunverträglichkeiten.... Was tun" auf dieser Seite.

 

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